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28.06.2024

Grüne Gründungen in NRW

Dritte Wettbewerbsrunde GrüneGründungen.NRW: Land und EU unterstützen grüne Start-ups mit rund zehn Millionen Euro
Umweltminister Oliver Krischer: Grüne Gründungen in Nordrhein-Westfalen sind Vorreiter für klimaneutralen Wirtschaftsstandort

Nordrhein-Westfalen ist der bundesweit größte Standort für Gründungen aus der Umweltwirtschaft. Bereits seit zehn Jahren fördert die Landesregierung Gründungen, die mit innovativen Geschäftsmodellen zu Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Mit dem 2023 ins Leben gerufenen Förderwettbewerb „GrüneGründungen.NRW“ hat die Landesregierung ein neues Förderinstrument geschaffen, das Start-ups bei der Entwicklung und Erprobung von Prototypen unterstützt. In der nun abgeschlossenen dritten Einreichungsrunde wurden aus 78 eingereichten Projektskizzen 15 Vorhaben von einem unabhängigen Begutachtungsausschuss zur Förderung empfohlen.

Umweltminister Oliver Krischer: „Wir wollen Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas machen. Diese Transformation wird eine Kraftanstrengung. Sie wird uns aber nur gelingen, wenn wir es schaffen, den ökologischen Umbau voranzutreiben und unser Bundesland gleichzeitig zu einem der nachhaltigsten und wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsstandorte in Europa zu gestalten. In einer modernen Wirtschaft gehören Klimaschutz, der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, gute Arbeitsplätze und soziale Sicherheit untrennbar zusammen. Indem Grüne Gründungen neue Technologien und innovative Geschäftsideen entwickeln, tragen sie hierzu entscheidend bei. Die Grüne Gründungsförderung ist daher bereits seit zehn Jahren ein zentraler Bestandteil der Umweltwirtschaftsstrategie des Landes. Die 15 ausgewählten Projekte zeigen eindrucksvoll, welche Innovationskraft der Green Economy schon heute innewohnt.“

Die ausgewählten Projekte werden von Land und EU aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 mit rund zehn Millionen Euro unterstützt. Die thematische Bandbreite der geförderten Projekte reicht von der Nutzung biobasierter Rohstoffe für neuartige Werkstoffe, KI-basierte, optimierte Effizienz von Maschinen und Industrieprozessen, Innovationen für mehr Zirkularität und Ressourcenschonung in der Baubranche und in Krankenhäusern, bis hin zu Innovationen zur Bindung von atmosphärischem CO2.

Der Förderwettbewerb GrüneGründungen.NRW

Der Wettbewerb GrüneGründungen.NRW soll Start-ups bei der Entwicklung neuer Technologien, Verfahren und Dienstleistungen unterstützen, die zum Klima-, Ressourcen- und Umweltschutz beitragen. Mit dem Aufruf wird die Entwicklung und Erprobung von Prototypen in den acht Teilmärkten der Umweltwirtschaft gefördert.

2024 – Auf dem Weg zur Green Economy

Unter dem Motto #MeilensteineGreenNRW steht 2024 ganz im Zeichen der Umweltwirtschaft als Motor und Wegbereiter der ökologischen Transformation. Die Förderung der grünen Wirtschaft hatte Nordrhein-Westfalen schon früh im Blick: Vor zehn Jahren startete im Rahmen der NRW-Umweltwirtschaftsstrategie der bundesweit erste Wettbewerb für umweltorientierte Gründungen, KUER.NRW, was für Klima, Umwelt, Energie und Ressourcenschonung steht. Auch im Rahmen der EFRE Förderung werden Innovationen für Klima- und Umweltschutz seit 2014 gezielt gefördert. Regelmäßig erhobene Umweltwirtschaftsberichte machen die Erfolge transparent. So kann die Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen auf ein kontinuierliches und überdurchschnittliches Wachstum verweisen. Das Ziel: 800.000 Erwerbstätige und eine Bruttowertschöpfung von jährlich 70 Milliarden Euro in der Umweltwirtschaft Nordrhein-Westfalens bis 2030. So zeigt Nordrhein-Westfalen den Weg zu einer innovativen und erfolgreichen Green Economy.

Diese Projekte werden vom Begutachtungsausschuss zur Förderung empfohlen:

MycoMatch - Bioinformatische Plattform zur Identifikation biobasierter Rohstoffe in pilzlichen Mikroorganismen

Mit MycoMatch entwickelt Mycolever eine bioinformatische Plattform, die die Identifikation pilzlicher Metabolite und Proteine aus bisher ungenutzten pilzlichen Mikroorganismen ermöglicht. Diese haben das Potenzial, die Transformation von einer petrochemisch- zu einer biobasierten Industrie zu ermöglichen.

Projektbeteiligte: Mycolever GmbH (Rheinbach)

FiberRob - Ressourcenschonende, roboterbasierte additive Fertigung mit Endlosfaserverstärkung

Das Projekt FiberRob entwickelt den Prototyp eines hochflexiblen Modellierungsverfahrens und Fertigungssystems zur ressourcenschonenden additiven Fertigung mit Endlosfasern verstärkter Leichtbauteile.

Projektbeteiligte: FreeD Printing GmbH (Dortmund)

Biobased Surfaces - Entwicklung eines biobasierten und CO2-sparsamen Lack-Prototyps

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Lack-Prototyps, der zu 50% aus biobasierten Rohstoffen besteht.

Projektbeteiligte: Excellence Coatings GmbH (Paderborn)

prefabPV - Erforschung, Entwicklung und Erprobung einer prototypischen Versuchsanlage für die serielle Produktion modularer, installationsfertiger PV-Kraftwerke in Bahngleisen

Ziel des Vorhabens ist die produktionstechnische Erforschung, Entwicklung und Erprobung einer prototypischen Versuchsanlage für die serielle Vorfertigung von modularen installationsfertigen PV-Kraftwerken zur Verbauung in Bahngleisen.

Projektbeteiligte: Qfab.Solar GmbH (in Gründung) c/o Qinum GmbH (Köln)

GreenGemini - Entwicklung eines grünen, digitalen Zwillings zur Steigerung der ökologischen Effizienz in der metallverarbeitenden Industrie

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines grünen, digitalen Zwillings für die metallverarbeitende Industrie. „GreenGemini“ automatisiert die Erstellung einer Ökobilanz für jedes produzierte Bauteil und unterstützt bei der Identifizierung ökologischer Optimierungspotenziale. So soll die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen verbessert und sollen Potenziale für Effizienzsteigerungen erschlossen werden.

Projektbeteiligte: gemineers GmbH (Aachen)

PräSoPro - Präsodiierung im Prototypen-Maßstab

Ziel des Projekts ist die Weiterentwicklung der Präsodiierung als Prozesstechnologie für Natrium-Ionen-Batterien, um langfristig eine kommerzielle Anwendung in der Batterieproduktion zu ermöglichen.

Projektbeteiligte: Preli GmbH (Aachen)

LiSBat - Entwicklung innovativer Lithium-Schwefel-Batterien

Im Rahmen dieses Projekts soll das Vorhaben des DLR (Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum) zur kommerziellen Produktentwicklung einer innovativen Lithium-Schwefel-Batterie fortgeführt werden.

Projektbeteiligte: Alteva Technologies GmbH (Hürth)

InnoZell - Entwicklung einer innovativen Solarzelle mit hoher Effizienz

Das Vorhaben hat die Entwicklung einer neuartigen Solarzelle zum Inhalt, deren Wirkungsgrad auf über 30% gesteigert werden soll. Durch die Ausnutzung physikalischer Effekte (Tunnel-, Quantentopf-Effekt) sollen wesentlich höhere Effizienzen gegenüber üblichen Si-Solarzellen erreicht werden.

Projektbeteiligte: Start-up in Gründung (Aachen)

addEchem - Additive Multimaterial-Fertigung modularer Reaktorkomponenten für den beschleunigten Transfer nachhaltiger elektrochemischer Prozesse in die Anwendung

Die vom Start-up FXC Engineering GmbH entwickelte flex-X-cell spielt eine Schlüsselrolle in der Entwicklung nachhaltiger elektrochemischer Prozesse. Ein neues additives Fertigungsverfahren soll dabei die Produktion verbessern und den Designspielraum erweitern. Das innovative, modulare Design ermöglicht Anpassungen und Skalierbarkeit für verschiedene Anwendungen. Durch die entwickelten neuen, flexibel einsetzbaren Bauteile für Forschung und Produktion kann der Transfer in den Einsatz und der Industrieeinsatz von elektrochemischen Prozessen beschleunigt werden.

Projektbeteiligte: FXC Engineering GmbH (Aachen), RWTH Aachen University KöR (Aachen)

GreenFarmTec - Vertikale Indoor-Farming-Technologie für die grüne und nachhaltige Produktion von Obst und Gemüse in NRW

Ziel des Projekts ist die Entwicklung, Erprobung und Optimierung eines Prototyps zum Smart Vertical Indoor-Farming für die energie- und ressourceneffiziente sowie regionale Produktion von Obst und Gemüse in vollständig geschlossener Umgebung. Hierzu kommt ein modulares Baustein/Baukasten-System in Form von skalierbaren, aufsteckbaren und stapelbaren Containern/Boxen mit kombinierbaren Hydroponik-Techniken, insbesondere Nährstofffilmtechnik und Ebbe- und Flut-System, LED-Beleuchtungssystemen sowie Sensorik- und Automationsmodulen, zum Einsatz.

Projektbeteiligte: NourTec GmbH (Mülheim an der Ruhr), Technische Hochschule Köln (Köln)

DAS MODUL-MEHRWEG-HAUS - Ein seriell vorproduziertes, rückbaubares und recycelbares (Urban-Mining-)Modul-Haus mit standardisiertem Tragwerkssystem für modulare Wohn-Komplexe

Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer Bauart zur seriellen Produktion von Modul-Wohnhäusern mit einer rückbaubaren Baukonstruktion aus wiederverwendbaren, recycelbaren, oder ökologischen Baumaterialien plus Baukastensystem für modulare Wohnkomplexe, sowie der Bau und die Erprobung eines vollwertigen Prototypen-Hauses.

Projektbeteiligte: conwerk UG (haftungsbeschränkt) (Paderborn), Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Lemgo)

Circularmed - Die Entwicklung eines Standards für ein nachhaltiges digitalisiertes Abfall- und Wertstoffmanagementsystem für Krankenhäuser

Projektziel ist die Entwicklung eines einheitlichen Standards für ein nachhaltiges digitalisiertes Abfall- und Wertstoffmanagementsystem. Dieses ist auf alle Krankenhäuser mit unterschiedlichen Strukturen skalierbar. Durch die Anwendung dieses Systems sparen die Krankenhäuser Entsorgungskosten und leisten durch die Reduktion der Abfallmengen einen Beitrag zum Klimaschutz.

Projektbeteiligte: CIRCULARMED GmbH (Bonn), Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e. V. (KGNW) (Düsseldorf)

Aeroc: ERW Skalierung - Aeroc: Prototypenentwicklung und Validierung eines MRV-Prozesses zur Skalierung von permanenter CO2-Entfernung durch Enhanced Rock Weathering (ERW)

Aeroc plant die Skalierung von Enhanced Rock Weathering (ERW) in Deutschland, um der Atmosphäre aktiv CO2 zu entziehen und so einen Beitrag im Kampf gegen den anthropogenen Klimawandel zu leisten.

Projektbeteiligte: Aeroc GmbH (i.G.) (Köln), Naturland Verband für ökologischen Landbau e.V (Gräfeling)

BioUpHub - Mobiler Biokohle-Upgrade-Hub

Ziel des Vorhabens ist die Errichtung und Erprobung einer mobilen Anlage zur Beladung von Biokohlen mit flüssigen Nährstofflösungen (sowohl organische Kreislaufdünger wie flüssige Gär-Reste oder Gülle als auch synthetische Dünger).

Projektbeteiligte: Better Carbon GmbH (Essen)

KI-CNC-Repair - Automatisierte Schadensbild-Erkennung mittels KI-basierter Kamera-Auswertung und CNC-Ausbesserung

Im Rahmen des beantragten Projektes soll eine computergesteuerte Werkzeugmaschine (CNC-Maschine) um eine automatisierte Schadensbilderkennung erweitert werden und notwendige Ausbesserungsmaßnahmen automatisiert in der Anlage an den gescannten Objekten vornehmen.

Projektbeteiligte: Effkemann Hüls Gbr (Legden)

Hintergrund

Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen stehen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 EU-Mittel in Höhe von 1,9 Milliarden Euro des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) zur Verfügung. Hinzu kommen eine Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteile der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität und Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen

Weitere Informationen:

https://www.efre.nrw.de/wege-zur-foerderung/foerderungen-in-2021-2027/gruene-gruendungen-nrw/ 
https://www.in.nrw/massnahmen/gruene-gruendungen-nrw 
https://www.umweltwirtschaft.nrw.de/aktuelles/newsletter/ 
https://www.umweltwirtschaft.nrw.de/meilensteine/